Schätzen Sie Ruhe und Gemütlichkeit?
++ mehr

Bezirkswahl Mittelfranken 2008

Vorläufiges Endergebnis liegt vor


Das vorläufige Endergebnis der Bezirkswahl 2008 liegt jetzt vor. Demnach ist die CSU im mittelfränkischen Bezirkstag in der Wahlperiode 2008 bis 2013 mit 12 Sitzen vertreten. Die SPD entsendet sieben Mandatsträger, Bündnis 90/Die Grünen zwei Bezirksräte und die Freien Wähler werden mit drei Bezirksräten vertreten sein. Dem neuen Bezirkstag wird auch die F.D.P. mit einem Mandatsträger sowie erstmals Die Linke mit einem Bezirksrat angehören.

Die Zahl der Sitze im Bezirkstag von Mittelfranken hat sich von 24 auf 26 erhöht, weil die CSU mit einem sogenannten Überhangmandat und die Freien Wähler mit einem zusätzlichen Ausgleichsmandat im neuen Bezirkstag vertreten sind.

Im Einzelnen sieht die Sitzverteilung wie folgt aus:

Die CSU errang in den 12 Stimmkreisen sämtliche Direktmandate:
Stimmkreis Nürnberg-Nord: Catrin Seel
Stimmkreis Nürnberg-Ost: Barbara Titzsch
Stimmkreis Nürnberg-Süd: Peter Daniel Forster
Stimmkreis Nürnberg-West: Richard Bartsch
Stimmkreis Ansbach-Nord: Herbert Lindörfer
Stimmkreis Ansbach-Süd: Alexander Küßwetter
Stimmkreis Erlangen-Höchstadt: Walter Nussel
Stimmkreis Erlangen Stadt: Dr. Max Hubmann
Stimmkreis Neustadt /Aisch- Bad Windsheim, Fürth-Land: Marco Kistner
Stimmkreis Fürth Stadt: Michael Maderer
Stimmkreis Nürnberger Land: Norbert Dünkel
Stimmkreis Roth: Ernst Schuster


Über die Liste sind für die SPD im mittelfränkischen Bezirkstag vertreten:
Fritz Körber, Schwaig
Gabriele Köpplinger, Fürth
Dr. Horst Krömker, Nürnberg
Gisela Niclas, Erlangen
Robert Schmitt, Schwabach
Elke Held-Bartsch, Dinkelsbühl
Amely Weiß, Nürnberg

Für Bündnis 90/Die Grünen ziehen über die Liste in den Bezirkstag ein:
Birgit Raab, Weidenbach
Dr. Klaus Hiemeyer, Nürnberg

Die Freien Wähler entsenden über ihre Liste:
Karin Knorr, Marloffstein
Walter Schnell, Kammerstein
Gabi Schmidt, Uehlfeld

Gewählter Listenkandidat der F.D.P. ist:
Wolfgang Hofmann, Schillingsfürst

Erstmals ist Die Linke über ihre Liste im neuen Bezirkstag vertreten mit:
Uwe Schildbach, Ansbach

Stimmberechtigt waren rund 1,26 Millionen Bürger in Mittelfranken. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,43 Prozent. Die CSU verlor gegenüber dem Wahljahr 2003 11,5 Prozent und liegt jetzt bei 39,9 Prozent. Die SPD holte 23,7 Prozent der Wählerstimmen und verlor 1,3 Prozent gegenüber der letzten Bezirkswahl. Die Freien Wähler legten 4,3 Prozent zu und liegen bei 10 Prozent; Bündnis 90/Die Grünen gewannen 0,1 Prozent und liegen jetzt bei 9,6 Prozent. Die F.D.P. schaffte mit 6,5 Prozent (2003: 3,4 Prozent) den Einzug ins Regionalparlament. Zur Bezirkswahl 2008 ist erstmals Die Linke angetreten und konnte 5,0 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen.

Das amtliche Endergebnis für die Bezirkswahl wird durch den zuständigen Wahlkreisausschuss am Montag, den 13. Oktober unter Vorsitz von Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer festgestellt.

Der mittelfränkische Bezirkstag in seiner alten Zusammensetzung tagt letztmals am Donnerstag, den 16. Oktober um 9 Uhr im Bezirksrathaus in Ansbach.

Die konstituierende Sitzung des neuen Bezirkstages findet am Donnerstag, den 23. Oktober um 9 Uhr im Saal Mittelfranken des Bezirksrathauses in Ansbach statt.


30.09.2008


<< Nachrichtenliste