Bezirk Mittelfranken
Bezirk Mittelfranken

Die Finanzen des Bezirks Mittelfranken

Der Bezirk Mittelfranken hat keine eigenen Steuereinnahmen. Kreisfreie Städte und Landkreise tragen über die Bezirksumlage knapp 60 % der Aufwendungen im Bezirkshaushalt.

Die Bezirksumlage errechnet sich aus der Umlagekraft (Steuereinnahmen der Städte und Landkreise des Vorvorjahres plus 80 % der Schlüsselzuweisungen der Gemeinden des Vorjahres) multipliziert mit dem Hebesatz.

Die anderen gut 40 % der bezirklichen Einnahmen beruhen vor allem auf staatlichen Zuweisungen und Zuschüssen, Geldzuflüssen im Zusammenhang mit der Gewährung von Sozialhilfe und sonstigen Einnahmen.
 
Der Gesamtetat des Bezirks Mittelfranken für das Jahr 2017 umfasst 884,1 Millionen Euro (2016:  822,2  Millionen Euro; 2015: 770,88 Millionen Euro). Mit einem Anteil von 89 Prozent liegt der Sozialetat erneut an der Spitze des Verwaltungshaushalts in Höhe von 856 Millionen Euro. Auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung entfallen brutto 459 Millionen Euro, auf die Hilfe zur Pflege brutto 119 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von rund 25 Millionen Euro.

Der Etat der „Mittelfranken Stiftung Natur – Kultur – Struktur“ liegt bei 3,2 Millionen Euro.
 
Die Etats der Bezirkskliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal mit den angegliederten Heimen sind im Bezirkshaushalt nicht mehr enthalten. Sie bilden seit 2005 das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken.

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