Bezirk Mittelfranken

Im Jahr 2015 widmet sich der „Tag der Franken“ einem hochaktuellen Thema, das dennoch auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Unter dem Leitgedanken „Fremde in Franken“ befasst sich der Bezirk Mittelfranken mit Zuwanderung und Kulturtransfer in Franken. Schon seit Jahrhunderten beeinflussten und bereicherten Zuwanderer und Fremde auch das fränkische Leben. Franken wurde und wird von Menschen aus allen Gegenden Europas und der Welt gestaltet und geprägt. Die historische Hugenottenstadt Erlangen bietet mit ihrer internationalen Ausrichtung den idealen Veranstaltungsort. Unter dem Motto „Fremde in Franken“ wird hier am 5. Juli 2015 der Frage nach fremden Menschen in Franken und dem manchmal Unbekannten in unserer altbekannten Alltagskultur nachgespürt.

Viele Gruppen und Vereine von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gewähren Einblicke in fremde und fränkische Traditionen, Fest- und Alltagsrituale und laden zum Zuschauen und Mitfeiern ein. In Nürnberg behandeln bereits im November 2014 eine Fachtagung und im Januar ein Filmfestival der Bezirksheimatpflege das Thema. Über diesen Tag hinaus wird so dazu beigetragen, die Toleranz füreinander und die gemeinsame Identität der Menschen in dieser Region zu stärken. Nicht nur Gebürtige, sondern auch Zugezogene, die sich hier zunächst vielleicht fremd vorkamen, sollen in Franken eine Heimat finden, sich fränkisch fühlen, Franken sein.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch
„Wie Zuwanderer in Franken eine Heimat finden“
(in: Bayerische Staatszeitung vom 17. Oktober 2014)

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