Bezirk Mittelfranken
Bezirk Mittelfranken

Der Bezirk Mittelfranken in leichter Sprache

Das Wappen des Bezirks Mittelfranken

Bayern ist in 7 Bezirke unterteilt:

- Mittelfranken
- Niederbayern
- Oberbayern
- Oberfranken
- Oberpfalz
- Unterfranken
- Schwaben

Im Bezirk Mittelfranken leben sehr viele Menschen. Es sind etwa 1,8 Millionen Menschen. Der Bezirk Mittelfranken hat ein eigenes Wappen.

Die Bürger in Mittelfranken wählen den Bezirkstag. Die Wahlen finden alle 5 Jahre statt. Der Bezirkstag ist eine Gruppe von Menschen.

Sie bestimmen darüber: was im Bezirk gemacht wird, was für alle Bürger gut ist.

Zum Beispiel: ob ein Förder-Zentrum gebaut wird. Oder ob eine Schule vom Bezirk umgebaut wird. Damit auch Rollstuhl-Fahrer sie gut besuchen können.

Der Bezirkstag von Mittelfranken hat 30 Mitglieder.
Sie heißen: Bezirks-Räte.
Es sind:
 12 Mitglieder von der CSU
 7 Mitglieder von der SPD
 3 Mitglieder von den Freien Wählern
 3 Mitglieder von den Grünen
 1 Mitglied von Die Linke
 1 Mitglied von der FDP
 1 Mitglied von Die Franken
 1 Mitglied von den Piraten
 1 Mitglied von der ÖDP

Dazu gehört auch der Bezirkstags-Präsident. Er wird von den Bezirks-Räten gewählt. Der Bezirkstags-Präsident heißt: Richard Bartsch.
Er hat sein Büro im Bezirks-Rathaus in Ansbach.

Der Bezirk Mittelfranken übernimmt Aufgaben in den Bereichen:

  • Soziales
  • Gesundheit
  • Bildung
  • Kultur
  • Natur und Umwelt
  • Europa

Für diese Aufgaben hat der Bezirk Mittelfranken fast 800 Millionen Euro jedes Jahr.
Der Bezirk Mittelfranken bekommt für seine Aufgaben jedes Jahr Geld: 

  • von den großen Städten und Landkreisen in Mittelfranken. Dieses Geld nennt man Bezirks-Umlage. 
  • Und vom Freistaat Bayern.

Beim Bezirk Mittelfranken arbeiten etwa 4-Tausend 5-Hundert Menschen.
Die Mitarbeiter sind Partner für die Bürgerinnen und Bürger in Mittelfranken.
Sie machen die Aufgaben für den Bezirk Mittelfranken.

 

 

Soziales

Die wichtigste Aufgabe vom Bezirk Mittelfranken sind die Sozialen Hilfen.
Die wichtigste Unterstützung ist: die Eingliederungs-Hilfe.

Eingliederungs-Hilfe bedeutet:
Das sind Hilfen für Menschen mit Behinderung. Damit sie überall mitmachen können. Genauso wie Menschen ohne Behinderung.

Menschen mit Behinderung sollen selbst bestimmen können: wie sie leben möchten.
Zum Beispiel: Welche Ausbildung sie machen möchten oder wie sie wohnen möchten.

Die Eingliederungs-Hilfe bezahlt zum Beispiel: 

  • eine Unterstützung bei der Ausbildung 
  • den Arbeits-Platz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung 
  • eine Assistenz-Person in der Schule 
  • den Fahr-Dienst für Menschen mit Behinderung
  •  das Persönliche Budget.

Man spricht das so aus: Bü-tschee.
Es heißt auch: Persönliches Geld.
Dieses Geld bekommen Menschen mit Behinderung ausbezahlt. Damit können sie ihre Hilfen selbst aussuchen und selbst bezahlen.
Der Bezirk Mittelfranken bezahlt die Eingliederungs-Hilfe.

Die zweit-wichtigste Unterstützung ist: die Hilfe zur Pflege.

Manchmal müssen Menschen in ein Pflege-Heim umziehen. Wenn sie nicht mehr in ihrer eigenen Wohnung leben können.

Zum Beispiel: 

  • Weil sie alt und gebrechlich sind. 
  • Oder weil sie einen Unfall hatten. Und nun eine Behinderung haben.


Wenn man selbst nicht genug Geld für das Pflege-Heim hat: dann bezahlt der Bezirk Mittelfranken einen Teil von den Kosten

Gesundheit

Der Bezirk ist verantwortlich für die Bezirks-Kliniken Mittelfranken.

Die Bezirks-Kliniken Mittelfranken helfen: Menschen mit seelischer Erkrankung.

Seelische Erkrankung bedeutet zum Beispiel:
Wenn es einem Menschen nicht gut geht. Er ist immer ohne Grund sehr traurig. Oder hat viel Angst. So viel, dass er nicht gut leben kann.

Es gibt: 

  • 9 Kliniken, davon 3 Tages-Kliniken.
    Tages-Klinik bedeutet: Man wird tagsüber behandelt. Man muss dort nicht übernachten. Man kann an den Abenden, Wochenenden und Feier-Tagen nach Hause. 
  • 2 Wohn-Heime für Menschen mit seelischer Erkrankung

Es gibt auch eine Klinik, wo alte Menschen
behandelt werden.

Zum Beispiel: Wenn sie gestürzt sind und nicht mehr gut laufen können.
Die Ärzte helfen ihnen:
damit sie wieder in ihrer eigenen Wohnung leben können.

Es gibt vom Bezirk Mittelfranken auch noch: 

  • den Sozial-Psychiatrischen Dienst für die Stadt Fürth und den Landkreis Fürth. Er hilft auch Menschen mit seelischer Erkrankung. 
  • den Sozial-Dienst für Gehörlose. Er unterstützt Menschen mit Hör-Behinderung im Alltag. Damit sie selbst-ständig leben können.

Zum Beispiel bei Problemen mit der Arbeit oder in der Familie. Bei Besuchen von Ämtern und Behörden.

Bildung

Der Bezirk Mittelfranken hat eigene Fach-Schulen und Förder-Zentren.
Sie helfen Kindern und Jugendlichen mit Behinderung: einen Schul-Abschluss zu schaffen und einen Beruf zu erlernen.

Die Kinder und Jugendlichen haben: 

  • eine Seh-Behinderung 
  • oder eine Hör-Behinderung 
  • oder eine Körper-Behinderung 
  • oder eine Lern-Behinderung

 Für sie gibt es im Bezirk Mittelfranken diese Schulen: 

  • bbs nürnberg: Bildungs-Zentrum für Blinde und Seh-Behinderte 
    Zentrum für Hör-Geschädigte 
  • Berufs-Bildungswerk Nürnberg Hören, Sprache, Lernen
  • Schule für Kranke an den Bezirks-Kliniken Mittelfranken
  • Pädagogisches Zentrum Bertha von Suttner 


Der Bezirk Mittelfranken hat auch noch andere Bildungs-Einrichtungen: 

  • Landwirtschaftliche Lehr-Anstalten Triesdorf 
  • Zentrum für Ausbildungs-Berufe an den Bezirks-Kliniken Mittelfranken 
  • Berufs-Fach-Schule für Musik in Dinkelsbühl 
  • Maschinenbau-Schule Ansbach

Dort kann man zum Beispiel diese Berufe erlernen: 

  • Bienen-Züchter 
  • Haus-Wirtschafter 
  • Maschinenbau-Techniker 
  • Kranken-Pfleger
  •  Musik-Lehrer
  • Land-Wirt 

Kultur

Eine wichtige Aufgabe vom Bezirk Mittelfranken ist die Pflege der Kultur in der Region. Dazu gehört die Heimat-Pflege und die Denkmal-Pflege.

Heimat-Pflege bedeutet: Bräuche zu bewahren. Besonders alte Bräuche.
Zum Beispiel: 

  • wie die Menschen vor 100 Jahren gelebt haben 
  • welche Kleider sie getragen haben 
  • welche Musik sie gemacht haben
  • was sie gegessen haben 

Der Bezirk kümmert sich darum: dass alte Bräuche nicht vergessen werden.

Zum Beispiel durch Ausstellungen im Museum, Museums-Feste, Mittelalter-Tage, Trachten-Umzug, Theater und Konzerte.

Denkmal-Pflege bedeutet: alte Häuser, Schlösser oder Kirchen zu erhalten.

Der Bezirk kümmert sich zum Beispiel darum: 

  • dass denkmal-geschützte Häuser nicht abgerissen werden.

Der Bezirk Mittelfranken unterstützt auch viele Kultur-Einrichtungen. Zum Beispiel Museen oder Theater.

Dem Bezirk gehören diese Kultur-Einrichtungen oder er unterstützt sie mit Geld: 

  • Fränkisches Freiland-Museum 
  • Trachten-Forschung und Beratungs-Stelle 
  • Forschungs-Stelle für fränkische Volks-Musik 
  • Jüdisches Museum Franken 
  • Museen Burg Abenberg

Natur und Umwelt

Der Bezirk Mittelfranken setzt sich für Natur und Umwelt ein.
Er kümmert sich darum:

  •  dass die Natur geschützt wird
  •  die Landschaft gepflegt wird
  •  und die Umwelt gesund bleibt.

Das ist auch eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.
Deshalb ist der Bezirk auch Mitglied in den 3 See-Zweck-Verbänden:

  •  Altmühl-See
  •  Brombach-See
  •  Roth-See


Dort kann man sich erholen und auch die Umwelt wird geschützt.
Viele Touristen kommen jedes Jahr dorthin: um sich zu erholen.

Es wurde eine Vogel-Insel im Altmühl-See gebaut.
Gefährdete Vögel finden dort Schutz.
Viele Fisch-Arten in Mittelfranken sind vom Aussterben bedroht.
Der Bezirk setzt sich für den Schutz der Fische ein.
Die Fische brauchen sauberes Wasser und natürliche Gewässer.


Dem Bezirk gehören diese Einrichtungen oder er unterstützt sie mit Geld:

  •  Fach-Beratung für die Fischerei
  •  Landschafts-Pflege-Verband Mittelfranken
  •  Seen-Zweck-Verbände
  • Altmühl-See, Brombach-See und Roth-See

Europa

In Europa gibt es viele Länder.
Die Menschen in den verschiedenen Ländern sprechen unterschiedliche Sprachen.
Und haben unterschiedliche Kulturen.


Es ist wichtig:
Dass sich die verschiedenen Menschen in Europa
kennen lernen und Freundschaften schließen.


Der Bezirk Mittelfranken setzt sich dafür ein.
Er hat 2 Freundschaften geschlossen:

  •  Im Jahr 1995: mit der Region Limousin in Frankreich
  •  Im Jahr 2000: mit der Region Pommern in Polen

Diese Freundschaften heißen Regional-Partnerschaften.


Der Bezirk Mittelfranken möchte:

Die Menschen sollen voneinander lernen und sich gut verstehen.
Deshalb unterstützt er besonders den Schüler- und Jugend-Austausch in den Partner-Gemeinden.

Text in Leichter Sprache
Verena Reinhard
www.einfachverstehen.de
Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache


Geprüft
von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten


Bildnachweis
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
Leichte-Sprache-Zeichen: © Inclusion Europe
Fotos und Graphik: © Bezirk Mittelfranken

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