Bezirk Mittelfranken

Die Finanzen des Bezirks Mittelfranken

Der Bezirk Mittelfranken hat keine eigenen Steuereinnahmen. Kreisfreie Städte und Landkreise tragen über die Bezirksumlage ungefähr 57 Prozent der Aufwendungen im Bezirkshaushalt.

Die Bezirksumlage errechnet sich aus der Umlagekraft (Steuereinnahmen der Städte und Landkreise des Vorvorjahres plus 80 % der Schlüsselzuweisungen der Gemeinden des Vorjahres) multipliziert mit dem Hebesatz.

Die anderen gut 43 % der bezirklichen Einnahmen beruhen vor allem auf staatlichen Zuweisungen und Zuschüssen, Geldzuflüssen im Zusammenhang mit der Gewährung von Sozialhilfe und sonstigen Einnahmen.
 
2018 beträgt der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt des Bezirks rund 934,6 Millionen Euro (2017: 884,1 Millionen Euro; 2016:  822,2  Millionen Euro). Allein für die soziale Sicherung der Bürgerinnen und Bürger wendet der Bezirk Mittelfranken rund 802,5 Millionen Euro auf. Davon entfallen auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung 485,7 Millionen Euro, auf die Hilfe zur Pflege 114,1 Millionen Euro. Ein weiterer hoher Ausgabeposten ist mit insgesamt rund 64,6 Millionen Euro der Schuletat. Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 27,4 Millionen Euro.

Der Haushalt der Stiftung „Natur – Kultur – Struktur“ liegt bei 3,3 Millionen Euro.
 
Die Etats der drei Bezirkskliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal mit den angegliederten Heimen sind im Bezirkshaushalt nicht aufgeführt. Sie bilden seit 2005 das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken.

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