Bezirk Mittelfranken

Jugendliche berichteten

Diskussionsveranstaltung zum Thema „Inklusive Bildung“

 

Ansbach – Wie funktioniert der Schulalltag mit einem Schulbegleiter? Über ihre Erfahrungen mit Schulbegleitern berichteten Jugendliche mit Behinderung bei einer Diskussion, die der Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern in Nürnberg zum Thema „Inklusive Bildung“ veranstaltet hatte. „Inklusive Bildung“, ein zentrales Anliegen der UNESCO, bedeutet, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben. An dieser Veranstaltung nahmen unter anderem Horst Rauh, Leiter des Sozialreferats und Klaus Zander, Arbeitsbereichleiter des neuen Arbeitsbereiches für Eingliederungshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, teil. Da der Bezirk Mittelfranken als überörtlicher Träger der Sozialhilfe im Rahmen der Eingliederungshilfe gegenwärtig für rund 260 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung in Mittelfranken einen Schulbegleiter finanziert, waren vor allem die Erfahrungen der Schüler interessant, um daraus Rückschlüsse auf bewilligte Hilfen ziehen zu können. Schulbegleiter tragen dazu bei, den Eingliederungshilfebedarf von Schülern mit Behinderung im Schulalltag abzudecken. Die Assistenzleistungen können bei entsprechend geringem Hilfebedarf auch mehrere Schüler mit Behinderung umfassen. Sie sollen dazu beitragen, dass der Schüler den Schulalltag besser und möglichst selbstständig bewältigen kann. Durch die Finanzierung von Schulbegleitern leistet der Bezirk Mittelfranken einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Schülern mit Behinderung. 

26.04.2012

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