Bezirk Mittelfranken

Dienst wird häufig kontaktiert

Bezirk Mittelfranken fördert psychosoziale Krebsberatungsstelle

Nürnberg – Jährlich erkranken etwa 390.000 Menschen neu an Krebs; nach den Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Die psychosoziale Krebsberatungsstelle im Marientorgraben 13 in Nürnberg betreut Betroffene, um sie in dieser besonderen Lebenssituation zu unterstützen. Zu den Aufgaben der psychosozialen Krebsberatungsstelle gehören die Beratungen zum Thema Krebs, Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung, Begleitung in Krisensituationen, Information zu sozialrechtlichen Fragen, Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfegruppen sowie medizinischen und sozialen Einrichtungen oder die Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Thema Krebs sowie Gesprächsgruppen und Kurse zur Gesundheitsförderung. 2010 haben 853 Betroffene in Nürnberg das Angebot genutzt. Der Dienst wird auch von Institutionen des Gesundheitswesens, niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Beratungsstellen, öffentlichen Einrichtungen und Ämtern kontaktiert. Unter dem Motto „Walk and Talk“ bietet die Krebsberatungsstelle in Nürnberg spezielle Kurse für Krebspatienten an. Ziel ist es, wieder Vertrauen zum eigenen Körper zu entwickeln. Die Einrichtung erhält vom Bezirk Mittelfranken seit Jahren eine Förderung als Dienst der überregionalen Offenen Behindertenarbeit. Träger ist die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. Im Jahr 2011 belief sich die Fördersumme auf insgesamt 52.998 Euro. In Mittelfranken gibt es insgesamt elf anerkannte und geförderte Dienste der überregionalen Offenen Behindertenarbeit, die 2011 mit insgesamt rund 990.000 Euro unterstützt wurden. 

02.02.2012

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