Was macht der Bezirk mit 521 Millonen Euro?
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Bezirk demonstriert Leistungsfähigkeit

Einrichtungen des Bezirks Mittelfranken erlauben am "Wochenende des Bezirks 2010" einen Blick hinter die Kulissen.


Nürnberg – Was leistet der Bezirk Mittelfranken? Wer dieser Frage auf den Grund gehen möchte, kann dies beim mittlerweile zehnten „Wochenende des Bezirks“ tun. Die dritte kommunale Ebene zeigt vom 25. bis 27. Juni, was sie auf sozialem, kulturellem Gebiet oder im Gesundheitsbereich alles zu leisten vermag. An diesen drei Tagen öffnen verschiedene Bezirkseinrichtungen und deren Außenstellen sowie das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken ihre Türen für alle Bürgerinnen und Bürger der Region. Interessierte Besucher können sich zum Beispiel in Ansbach, Bad Windsheim, Dinkelsbühl oder Nürnberg über die vielfältigen Aufgaben des Bezirks Mittelfranken informieren. Fachschulen und berufsbildende Einrichtungen, die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf oder das Zentrum für Körper- und Sprachbehinderte lassen bei dieser Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen zu.


„Spielen bis ins hohe Alter“

Abenberg – Das Haus fränkischer Geschichte auf der Burg Abenberg lädt zu einer besonderen Zeitreise durch Franken ein. In der Sonderausstellung „Ab drei Jahren – Spielen bis ins hohe Alter“ dreht sich in diesem Jahr alles um bekannte oder längst vergessene Spiele. Bei einem Spieleparcours und einem spannenden Quiz steht die Herstellung von Spielzeug in Franken im Mittelpunkt. Im Klöppelmuseum können Besucher die Geheimnisse der Spitzenherstellung lüften. Am Sonntag, 27. Juni, besteht von 14 bis 16 Uhr die Gelegenheit, einer Klöpplerin über die Schulter zu schauen. Beide Museen sind am Wochenende des Bezirks jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


Berufsinfo mit Sommerfest

Ansbach – Das Bezirksklinikum Ansbach im Kommunalunter-nehmen Bezirkskliniken Mittelfranken lädt am Freitag, 25. Juni, zu einem Besuch ein. So finden von 14 bis 16 Uhr Führungen durch Haus 4/1 und durch die Tagesklinik im Haus 19 der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik statt. Außerdem ist in dieser Zeit die Klinik für Geriatrische Rehabilitation geöffnet. Zu besichtigen ist von 15 bis 17 Uhr auch die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Treffpunkt für Führungen ist Haus 28, EG. Interessante Einblicke in die Anfänge der einstigen „Kreisirrenanstalt“ gewährt die Psychiatrie-Dauerausstellung. Auf 250 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind Fotos sowie Gegenstände der Therapie, der Pflege, der Werkstätten und der Verwaltung aus verschiedenen Jahrgängen zu sehen. Ein Besuch ist nur im Rahmen einer Führung möglich, sie startet am 25. Juni um 16 Uhr am Besuchereingang von Haus 10.
Die Staatliche Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung hat zusammen mit der Außenstelle Ansbach des Berufsausbildungswerks Mittelfranken am Samstag, 26. Juni, von 9 bis 13 Uhr in der Kanalstraße 12 eine Berufsinformation mit Sommerfest vorbereitet. Auszubildende vermitteln den Besuchern Einblicke in die Fachbereiche Holz, Metall, Gastronomie mit Service, Wirtschaft und Verwaltung, Hauswirtschaft sowie den Zierpflanzenbau und leiten interessierte Gäste bei fachspezifischen Arbeitstechniken an. Um 10 Uhr beginnt eine Info-Veranstaltung „Übergang Sonderpädagogisches Förderzentrum/Hauptschule – Förder-berufsschule/Berufsausbildungswerk“ mit Fragerunde.


Thema: Mittelfrankens Dialekt

Ansbach – Dem „Dialekt in Mittelfranken“ widmet sich eine Tagung, die am Freitag, 25. Juni, um 14 Uhr im Saal Mittelfranken des Bezirksrathauses beginnt. Nach der Begrüßung durch Bezirkstagspräsident Richard Bartsch führt die stellvertretende Bezirksheimatpflegerin Julia Hecht in das Thema ein. Dr. Sibylle Reichel von der Universität Bern referiert im Anschluss über die „Sprachräume in Mittelfranken“. „(Mittel-)Franken im sprechenden Sprachatlas von Bayern“ hat Dr. Manfred Renn, Füssen, seinen Vortrag überschrieben. Über „Sprachinseln in Mittelfranken – Jenisch und Lachoudisch“ spricht Dr. Alfred Klepsch, Ostfränkisches Wörterbuch, Bayreuth. Meinungen und Einstellungen zum Dialekt, wie das Bekenntnis „Wennde middi Fraa reddst, gädds im Dialekt“, hat Dr. Almut König vom Unterfränkischen Dialekt-Institut (UDI), Würzburg, untersucht. Die Tagung endet mit einem Beitrag des Nürnberger Liedermachers, Schriftstellers, Mundartdichters und Kabarettisten Günter Stössel. Er bringt seine Gitarre mit und singt über „Mundart – die Filzpantoffeln der Sprache“.


„Mimikry“ bei der MuseumsNacht

Bad Windsheim – Das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim lädt am Samstag, 26. Juni, zu seiner 10. MuseumsNacht ein. Von 18 bis 24 Uhr erleben Besucher eine Vielzahl von Aktionen mit Märchenbühne in der Mailheimer Scheune, „Mimikry“ führt atemberaubende Akrobatik auf dem Museumshügel vor, der Sackmaler Leopold zeigt alte Handwerkskunst in der Mühle aus Unterschlauersbach und eine Renaissance-Tanzgruppe durchstreift das südliche Gelände. Werke großer Komponisten sind im Jagdschlösschen aus Eyerlohe zu hören. „Performance-Poesie und Poetry-Slam“ gibt Michael Jakob zum Besten und die Freunde fränkischen Kabaretts kommen auch auf ihre Kosten. Am Gungoldinger Hof gibt es Volksmusik von klassisch ausgebildeten Vollblutmusikern; vor dem Eschenbacher Hof erklingt etwas andere „Volxmusik“. Dazu gibt es Gutes aus Uromas Küche. Mit einem Mitternachtsfeuer auf dem Museumshügel klingt die Nacht aus.
Zum 24. Mal veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik im Bezirk Mittelfranken mit dem Fränkischen Freilandmuseum und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege am Sonntag, 27. Juni, den „Tag der Volksmusik“. Von 10 bis 18 Uhr spielen 34 Volksmusikgruppen aus ganz Franken auf.
Außerdem präsentiert die Forschungsstelle Forschungsstelle für fränkische Volksmusik, Uffenheim, von 10 bis 18 Uhr ihre „klingenden Archivschätze“. Zu Gehör bringen diese die Leyher Stubenmusik und die Nördlinger Musikanten im Jagdschlösschen aus Eyerlohe. Zu sehen sind auch kleine Kostbarkeiten aus dem Archiv. Außerdem gibt es für Liebhaber des alten Liedguts die Möglichkeit zur Volkslied-Recherche sowie Literatur und Noten käuflich zu erwerben.


Konzerte im Arkadenhof

Dinkelsbühl – Mit zwei Veranstaltungen beteiligt sich die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl am Wochenende des Bezirks. Das Dinkelsbühler Konzertpublikum hat am Samstag, 26. Juni, um 20.30 Uhr die Gelegenheit, ein Konzert der Extraklasse zu hören. Prof. Wolfgang Manz hat sich - als Zeichen der Verbundenheit der Musikhochschule Nürnberg mit der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken in Dinkelsbühl - bereit erklärt, auf seinen Konzerttourneen zu Ehren von Frédéric Chopins 200. Geburtstag einen Abstecher nach Dinkelsbühl zu machen und ein Galakonzert mit Chopin-Etüden im Arkadenhof der Berufsfachschule (bei Regen im Konzertsaal der Berufsfachschule) zu Gunsten der Einrichtung zu geben. Als Wolfgang Manz 1983 den zweiten Preis beim Brüsseler Concours Reine Elisabeth erspielte, ging ein Raunen durch die Musikwelt: Erstmals hatte sich ein junger deutscher Pianist in der Phalanx der internationalen Tastengrößen etablieren können. Dies war der Startschuss für eine bedeutende internationale Karriere, die Wolfgang Manz in die kulturellen Zentren der ganzen Welt führte. Bis heute ist er einer der ganz wenigen Pianisten, welche diesen Höhepunkt der romantischen Klaviermusik live im Konzert aufführen. Der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „Symphonia Arkadia“ erklingt am Sonntag, 27. Juni, ab 19 Uhr ebenfalls im Arkadenhof Chormusik der Renaissance und virtuose Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Epochen. Der Eintritt ist ebenfalls frei.


Bewegende „WILDnis“

Engelthal – Mit einer Vernissage beginnt am Freitag, 25. Juni, um 19 Uhr im Eingangsbereich der Frankenalb-Klinik Engelthal, Reschenbergstraße 20, die Ausstellung „WILDnis die bewegt!“. Bis zum 31. August zeigt die Künstlerin Michaela Wild in der Einrichtung des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Mittelfranken etliche ihrer Acrylbilder und gestaltete Objekte.


Sommerfest im Klinikum

Erlangen – Mit einem ökumenischen Gottesdienst, einschließlich Live-Musik, beginnt am Sonntag, 27. Juni, um 13 Uhr das Sommerfest im Klinikum am Europakanal des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Mittelfranken. Ab 14 Uhr haben Besucher im Zentrum für Neurologie und Neurologische Rehabilitation die Möglichkeit, sich über das medizinische, therapeutische und pflegerische Angebot zu informieren. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ können Interessierte Informationen rund um die seelische Gesundheit in den Bereichen Psychosomatik, Allgemein-, Gehörlosen- und Gerontopsychiatrie sowie Forensik erhalten. Ebenso ist für ein vielfältiges Angebot für Kinder und Erwachsene sowie für das leibliche Wohl gesorgt.


Trachten anprobieren

Feuchtwangen – Die Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken ist am Sonntag, 27. Juni, von 11 bis 17 Uhr mit ihrem Projekt „Pro Tracht“ während des Tags der offenen Tür in den Westmittel-fränkischen Lebenshilfe-Werkstätten in Feuchtwangen zu Gast. Damit soll die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen dokumentiert werden: Die Mitarbeiter der Werkstätten für Menschen mit Behinderung fertigen nämlich einen Teil der neuen Trachten. An diesem Sonntag können Trachtenfans im Esbacher Weg 20 die Modelle „Pro Tracht“ anprobieren und bestellen.


Tipps für Limousin-Urlauber

Fürth – Was ist eine psychische Erkrankung? Antwort auf diese Frage gibt der Sozialpsychiatrische Dienst für die Stadt und den Landkreis Fürth am Freitag, 25. Juni. Von 10 bis 15 Uhr informiert die Dienststelle darüber in der Fürther Fußgängerzone und zeigt die psychiatrische Versorgung in Mittelfranken auf. Am „Glücksrad“ winken kleine Preise. Auch die Büro- und Gruppenräume in der Ottostraße 5, sind in dieser Zeit geöffnet.
Die besten Tipps für die nächste Reise ins Limousin erhalten potentielle Frankreich-Urlauber ebenfalls am Freitag, 25. Juni, von 10 bis 22 Uhr im Limoges- und Limousin-Haus (Lim), Gustavstraße 9. Neben Büchern, Videos, Musik-CDs, DVDs gibt es original französische Leckereien aus Mittelfrankens Partnerregion.
„Ganz rein! Jüdische Ritualbäder. Fotografien von Peter Seidel“ ist die Sonderausstellung des Jüdischen Museums Franken in Fürth überschrieben. Christiane Twiehaus, Kuratorin der Schau, wird am Sonntag, 27. Juni, um 16 Uhr durch die Ausstellung führen. Die außergewöhnlichen Blickwinkel der Fotografien in Peter Seidels Mikwen-Serie zeigen dem Betrachter vielfältige Bauwerke von der Antike bis heute. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Ausstellung der Jüdischen Museen Franken, Frankfurt am Main, Hohenems und Wien. Anmeldung unter Telefon 0911 / 77 05 77 (max. 20 Personen).


Auftakt zu „mischen!“

Ipsheim – Wie sich Theater und Geschichte zu einem fröhlichen Nachmittag verknüpfen lassen, können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren am Sonntag, 27. Juni, von 14 bis 18 Uhr auf der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck erleben, wenn die Auftaktveranstaltung zu „mischen!“, den Kinder- und Jugendkulturtagen des Bezirks Mittelfranken in Kooperation mit dem Bezirksjugendring Mittelfranken, läuft. Um 14.30 Uhr geht es auf Safaritour mit der Impro-Theatergruppe „Die Tagträumer“. Danach startet die bezirksweite Mitmachaktion „Mach uns eine Szene!“ mit Basteln von eigenen Autogrammkarten, Improvisieren auf der Bühne oder einem „Fotoshooting“ in der mobilen Fotobox. Unter dem Motto „Rampensau im Lampenfieber“ widmen sich die diesjährigen Kinder- und Jugendkulturtage der Darstellenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen, ihre eigenen Ideen und Ansichten auf ganz unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Mehr Informationen gibt es unter www.mischen-mfr.de.


Sehen und hören o.k.?

Nürnberg – Das Hör- und Sehvermögen steht am Freitag, 25. Juni, bei zwei Bezirkseinrichtungen in Nürnberg im Mittelpunkt. Von 9.30 bis 11.30 Uhr können Besucher im Zentrum für Hörgeschädigte mit Paul-Ritter-Schule, Pestalozzistraße 25, ihr Gehör überprüfen lassen und um 11 Uhr an einer Führung durch die Einrichtung teilnehmen. Im bbs nürnberg, dem Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, Brieger Straße 21, bietet von 11 bis 15 Uhr die Beratungsstelle/Hilfsmittelberatung eine Überprüfung der Sehfunktion an. Wie Menschen mit einer Sehbehinderung sehen, demonstriert eine spezielle Simulationsbrille. Von 11 bis 14 Uhr starten zur vollen Stunde Führungen durch die Schulen und die Schulvorbereitende Einrichtung.
Eltern von Kindern, die Probleme beim Sprechen haben, erhalten am 25. Juni in der Schule zur Sprachförderung Nürnberg (Hauptschulstufe), Bertha-von-Suttner-Straße 29, von 11 bis 14 Uhr bei geschulten Fachkräften Information und Beratung. Außerdem porträtiert ein Film die Arbeit der Schule und es finden Führungen statt. Das Förderzentrum für Körperbehinderte und die Tagesstätte für Körper- und Sprachbehinderte, Bertha-von-Suttner-Straße 29, feiern am Freitag, 25. Juni, von 13 bis 18 Uhr gemeinsam ihr Sommerfest zum Thema „Afrika“ mit verschiedenen Spielen und Information über die Bezirkseinrichtungen in Nürnberg.
Der Integration junger Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Arbeit widmet sich ein Fachgespräch am Berufsausbildungswerk Mittelfranken, Fahrradstraße 42, mit dem Titel „Übergang Förderschule – Beruf“ für Lehrerinnen und Lehrer an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Es beginnt am Freitag, 25. Juni, um 13 Uhr und endet gegen 15 Uhr. Ständig verändernde Bedingungen des Arbeitsmarktes, steigende Anforderungen in der Ausbildung und in den Betrieben stellen hohe Anforderungen an Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Damit der Übergang für diese Menschen gelingen kann, müssen sich die beteiligten Institutionen an dieser Nahtstelle vernetzen.
Der Sozialdienst für Gehörlose im Kultur- und Förderzentrum für Gehörlose, beteiligt sich am Wochenende des Bezirks mit seinem Programm „GIMWA – Die Mischung macht’s“. Die Feier zum einjährigen Bestehen von „GIMWA“ (Freitag, 25. Juni, 13 bis 18 Uhr) im Kulturladen Röthenbach enthält Programmpunkte wie Gehörlosen-Theater, Spiele und das Erstellen von persönlichen „GIMWA“-Rezepten“. Das Gemeinschaftsprojekt von Sozialdienst und Katholischer Hörgeschädigten-Seelsorge richtet sich an Menschen mit besonderem Integrationsbedarf und bietet neben einem kostenlosen Essen, geselligen Austausch, Bildung und Information.
Das Berufsbildungswerk Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte mit Berufsschule, Pommernstraße 25, zeigt am Samstag, 26. Juni, beim „Tag der offenen Tür“ von 10 bis 14 Uhr seine Leistungsstärke durch Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe und in die Berufsschule. Der Bereich Wohnen vermittelt ein Bild von verschiedenen Möglichkeiten im Zusammenleben junger Menschen. Außerdem gibt es Leckereien aus Küche und Hauswirtschaft.


Neues Info-Zentrum wird eingeweiht

Triesdorf – Die Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf feiern am Sonntag, 27. Juni, von 9 bis 17 Uhr ihren traditionellen „Johanni-Tag“ mit Zeltbetrieb und „Ochs am Spieß“. Zu den Höhepunkten des „Johanni-Tags“ zählt die Einweihung des Info-Zentrums durch Bezirkstagsprä-sident Richard Bartsch und Bezirksrat Alexander Küßwetter, dem Beauftragten für die Lehranstalten. Der offizielle Festakt beginnt um 11 Uhr. Das Lehrgut, die Ausbildungsstätten und alle Schulen haben geöffnet. Eine große Landmaschinenausstellung, offene Ställe und Feldrundfahrten ermöglichen Einblicke in die praktische Landwirtschaft. Die Besucher können sich über Energieerzeugung aus Biomasse in der neuen Heizanlage und das Milchgewinnungszentrum informieren, das sich derzeit noch im Bau befindet.
Die Bezirksverwaltung informiert am Haupteingang anschaulich über die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der dritten kommunalen Ebene in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur, Natur und Umwelt sowie Europa. Von 9 bis 17 Uhr hat der Infopavillon der Fachberatung für das Fischereiwesen, Nürnberg, geöffnet. Heimische Fischarten tummeln sich in einem Schauaquarium. Daneben gibt es viel Wissenswertes über heimische und bedrohte Wasserbewohner. Die kleinen Besucher können bei einem Angelspiel lustige Preise gewinnen.
„Wild statt mono“ – mehr Artenvielfalt bei der Biogas-Erzeugung ist von 9 bis 17 Uhr Thema am Info-Stand des Landschaftspflegeverbands Mittelfranken auf dem „Johanni-Tag“ in Triesdorf.
Außerdem bietet die Forschungsstelle für fränkische Volksmusik, Uffenheim, Liebhabern des alten Liedguts die Möglichkeit zu einer Volkslied-Recherche; dazu gibt es Literatur und Noten zu kaufen.


Auf der Spur der Pfadfinder

Uttenreuth – Den „Pfadfindern auf der Spur“ lautet das Motto des Sommerfests, welches das Soziotherapeutische Wohnheim Eggenhof, eine Einrichtung des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Mittelfranken, Eggenhof 1, am Samstag, 26. Juni, von 13.30 bis 17 Uhr feiert.


16.06.2010


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