Bezirk Mittelfranken ruft zu Spenden für die französische Partnerregion auf

ANSBACH – Die schweren Waldbrände in Nouvelle-Aquitaine, der französischen Partnerregion des Bezirks Mittelfranken, zählen zu den größten Naturkatastrophen, die die Region in den vergangenen Jahren erlebt hat. Besonders betroffen sind die Départements Gironde und Les Landes, insbesondere die weitläufigen Kiefernwälder der Landes de Gascogne. Dort haben die Flammen inzwischen mehr als 40.000 Hektar Wald- und Naturfläche zerstört. Zeitweise mussten über 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, zahlreiche Wohnhäuser, Campingplätze und öffentliche Einrichtungen wurden beschädigt oder zerstört. Mehr als 1.500 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Brände, deren Ausbreitung durch anhaltende Hitze, extreme Trockenheit und starken Wind begünstigt wird. Auch wenn sich die Lage inzwischen stellenweise stabilisiert hat, bleibt die Brandgefahr hoch und die betroffenen Gemeinden stehen vor enormen Herausforderungen beim Wiederaufbau.

„Die Bilder und Berichte aus unserer Partnerregion erschüttern uns zutiefst. Die verheerenden Waldbrände haben unermessliches Leid verursacht und viele Menschen innerhalb kürzester Zeit ihrer Heimat und ihrer Existenz beraubt“, zeigt sich Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster tief betroffen. „Gerade in solch schwierigen Zeiten zeigt sich der Wert einer lebendigen Partnerschaft. Seit vielen Jahren verbindet Mittelfranken und Nouvelle-Aquitaine eine enge Freundschaft – jetzt ist es für uns selbstverständlich, unseren Partnern Solidarität zu zeigen und sie nach Kräften zu unterstützen.“

Der Bezirk Mittelfranken stellt als Soforthilfe 3.000 Euro zur Verfügung und bittet gleichzeitig um Unterstützung durch Geldspenden, die den Menschen in den betroffenen Gebieten unbürokratische und schnelle Unterstützung bieten soll. Die Spendengelder kommen der „Banque Alimentaire de Bordeaux et de la Gironde“ zugute. Die gemeinnützige Hilfsorganisation versorgt Menschen in Not mit Lebensmitteln und verfügt über ein enges Netzwerk von Partnerorganisationen in der besonders stark von den Bränden betroffenen Region. Durch ihre etablierten Strukturen kann sie Betroffene schnell und unbürokratisch unterstützen und auch in den kommenden Wochen und Monaten Hilfe leisten. Der Bezirk Mittelfranken bedankt sich bereits jetzt bei allen Spenderinnen und Spendern für ihren wertvollen Beitrag. Spendenquittungen werden ab 300 Euro ausgestellt. Hierfür geben Sie bitte zusätzlich Ihren Namen und Ihre Adresse beim Verwendungszweck an.

Spendenkonto:

Empfänger: Bezirk Mittelfranken
IBAN: DE53 7655 0000 0009 8215 62
BIC: BLYADEM1ANS
Verwendungszweck: Soforthilfe Nouvelle-Aquitaine

Hinweis: Den untenstehenden QR-Code können Sie in Ihrer Banking-App scannen, um direkt alle notwendigen Empfängerdaten eintragen zu lassen.

Mit der französischen Region Nouvelle-Aquitaine pflegt der Bezirk Mittelfranken eine Regionalpartnerschaft, unter deren Dach zahlreiche Kommunalpartnerschaften entstanden sind. Nouvelle-Aquitaine ist aus der Gebietsreform im Januar 2016 entstanden und ist flächenmäßig die größte Region in Frankreich. In ihr verschmolzen sind die Regionen Limousin, Aquitaine und Poitou-Charentes. Das Gebiet umfasst rund 83.000 Quadratkilometer und zählt 6,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Hauptstadt ist Bordeaux. Die Beziehungen zwischen der früheren Region Limousin mit ihren drei Départements und dem Bezirk Mittelfranken bestehen bereits seit Mitte der 1970er-Jahre.

Für weitere Fragen steht Ihnen Isabel Kerscher, Partnerschaftsbeauftragte des Bezirks Mittelfranken für die Beziehungen zu Frankreich, mit der Region Nouvelle-Aquitaine und den drei Départements Haute-Vienne, Creuse und Corrèze, telefonisch unter der 0981/4664-10115 oder per E-Mail an regionalpartnerschaften@bezirk-mittelfranken.de zur Verfügung.

Zwei Hände packen sich gegenseitig und demonstrieren Zusammenhalt. Im Hintergrund steht eine Deutschland- und eine Frankreich-Fahne. Foto: KI-generiert
Themenbild: Der Zusammenhalt zwischen Mittelfranken und Nouvelle-Aquitaine zählt in diesen schweren Zeiten umso mehr. Foto: KI-generiert
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