Förderung der Offenen Behindertenarbeit

ANSBACH – Förderungen von regionalen und überregionalen Diensten der Offenen Behindertenarbeit in Höhe von über 5,8 Millionen Euro stehen auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses des Bezirks Mittelfranken. Diese findet am Dienstag, 29. September, um 9:30 Uhr im Saal Mittelfranken des Bezirksrathauses in der Danziger Straße 5 in Ansbach statt.

Die Mitglieder des Gremiums beschäftigen sich des Weiteren unter anderem mit dem Krisendienst Mittelfranken. Seit 1998 bietet dieser qualifizierte Hilfe und Beratung für Menschen in seelischen Notlagen. Mit der Verabschiedung des Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes im Jahr 2018 wurde die landesweite Einführung von ambulanten psychiatrischen Krisendiensten festgeschrieben. Seit 2021 gibt es eine rund um die Uhr erreichbare, kostenfreie und niederschwellige Versorgung über die Krisendienste Bayern.

Im Jahr 2025 verzeichnete der Krisendienst Mittelfranken 19.622 Telefonkontakte, 884 persönliche Kriseninterventionen sowie 261 Online-Beratungen. In der Sitzung berichten Sylvia Freiberger und Dr. Kirsten Quednau über aktuelle Tätigkeiten, gegenwärtige Herausforderungen und die neuesten Entwicklungen.