Geschichte außerhalb des Klassenzimmers

ANSBACH – Noch bis zum 1. November ist im Markgrafenmuseum Ansbach die Sonderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein. Die Opfer der ‚Aktion T4‘ aus Bayern“ zu sehen.

Für Schulklassen und andere Gruppen werden begleitend kostenfreie Führungen und Workshops angeboten. Besonders für den Unterricht zum Nationalsozialismus bietet die Ausstellung die Möglichkeit, Geschichte an einem außerschulischen Lernort anschaulich und lebensnah zu vermitteln. Persönliche Biografien, Fotografien und historische Dokumente machen sichtbar, wie Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung konkret in das Leben einzelner Menschen eingriffen. Der regionale Bezug zu Ansbach zeigt zudem, dass die NS-„Euthanasie“ kein fernes Geschehen war, sondern Teil der Geschichte vor Ort.

Kostenfreie Rundgänge durch die Ausstellung sind Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr buchbar. Zusätzlich werden an ausgewählten Terminen im September und Oktober Rundgänge mit Workshop angeboten. Führungen können Sie telefonisch unter der 0151 4635 4616 oder per E-Mail an ns-forschung@bezirk-mittelfranken.de buchen.
Workshops können unter der 0911 8100740 oder per E-Mail an info@dokupaed.de vereinbart werden.

Foto eines Teils der Ausstellung. Verschiedene Roll-Ups stehen in einem Raum des Markgrafenmuseums Ansbach.
Ein Teil der Ausstellung, die noch bis 1. November im Markgrafenmuseum zu sehen ist. Bildnachweis: Michael Volkmar/Bezirk Mittelfranken