SCHWARZENBRUCK – „Der Bezirk Mittelfranken unterstützt den Sport wie kein anderer bayerischer Bezirk. Dafür ein herzliches Dankeschön“, erklärte Dietmar Kleinert, Bezirksvorsitzender Mittelfranken beim Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS), bei der Eröffnung des zwölften Inklusionssportfestes in Rummelsberg. Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr an der Veranstaltung teil – ein neuer Rekord.
Das Inklusionssportfest wurde erstmalig im Jahr 2013 auf Initiative von Ulrich Nüßlein, Sportlehrer am Berufsbildungswerk Rummelsberg, durchgeführt. Veranstaltet wird es vom BVS Bezirk Mittelfranken und dem Berufsbildungswerk Rummelsberg. Ziel war und ist es, Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap die Möglichkeit zu geben, verschiedene Sportarten und Geräte kennenzulernen und diese ohne Erfolgsdruck auszuprobieren, denn Verlierer gibt es beim Inklusionssportfest nicht.
Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnung des Festes konnten die verschiedenen Sportarten und Geräte voller Begeisterung an 40 Stationen von den Teilnehmenden in Gruppen erkunden. Die Mischung der angebotenen Stationen soll das Verständnis für Menschen mit Behinderung fördern. So gibt es neben typischen Behindertensportarten wie dem Blind-Soccer, dem Rollstuhlsport, der Showdown-Platte oder dem Lichtgewehrschießen auch besondere, nicht alltägliche Sportarten wie Kerlido, Rhönrad, Cornhole, Lenkball und das neu hinzugekommene Kin-Ball.
Damit das Inklusionssportfest erfolgreich durchgeführt werden konnte, waren 120 Mitwirkende im Einsatz.