Einblicke in ein Leben mit Behinderung

ANSBACH – Vertreterinnen und Vertreter des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. (ZSL Erlangen) informierten kürzlich im Rahmen der Aktion „Perspektivwechsel“ im Ansbacher Bezirksrathaus über die Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Ziel war es, Mitarbeitende der Bezirksverwaltung für die Belange der Betroffenen zu sensibilisieren und einen Einblick in ein Leben mit Behinderung zu geben.

Nach anfänglichen Vorträgen und einer Diskussion im Sitzungssaal fand im Anschluss der namensgebende Perspektivwechsel statt. So konnten die Mitarbeitenden in einem Rollstuhlparcours erfahren, wie schwer es sein kann, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Mit speziellen Brillen konnte sich außerdem „blind“ durch das Bezirksrathaus bewegt werden. Hier wurde schnell deutlich, mit welchen Herausforderungen blinde Menschen im Alltag konfrontiert werden. Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster bedankte sich für diese wichtigen Einblicke und zeigte sich froh über die sehr gute Partnerschaft des ZSL mit dem Bezirk Mittelfranken.

Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster sitzt in einem Rollstuhl und versucht gerade, im Rollstuhlparcours auf eine Rampe hinaufzufahren. Dabei wird er von einem Mann unterstützt, der hinter ihm den Rollstuhl hält und leicht mitschiebt.
Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster entdeckt die Schwierigkeiten verschiedener Bodenbeschaffenheiten beim Rollstuhlparcours.
Zwei Personen beim Heruntersteigen einer Treppe im Bezirksrathaus. Die eine Person ist mit einer speziellen Brille vorübergehend blind und hat einen Blindenstock in der Hand. Die andere Person sieht normal und führt ihre Kollegin am Arm, damit diese nicht stürzt.
Die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltung erfahren die Herausforderungen, mit denen blinde Menschen im Alltag konfrontiert werden - hier beim Treppensteigen.