Bezirk Mittelfranken

Die Finanzen des Bezirks Mittelfranken

Der Bezirk Mittelfranken hat keine eigenen Steuereinnahmen. Er erhebt stattdessen die Bezirksumlage. Kreisfreie Städte und Landkreise tragen darüber ungefähr 63 Prozent der Aufwendungen des Bezirks. Errechnet wird dies aus der Umlagekraft und dem Steueraufkommen der Kommunen. 

Die weiteren 37 Prozent der bezirklichen Einnahmen setzen sich aus staatlichen Zuschüssen und Einnahmen in Zusammenhang mit der Gewährung von Sozialhilfe und Einnahmen der Bezirkseinrichtungen zusammen.
 
2020 beträgt der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt des Bezirks rund 963,9 Millionen Euro. Allein für die soziale Sicherung der Bürgerinnen und Bürger wendet der Bezirk Mittelfranken rund 840,5 Millionen Euro auf. Davon entfallen auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung 525,5 Millionen Euro, auf die Hilfe zur Pflege 132,4 Millionen Euro. Ein weiterer hoher Ausgabeposten ist mit insgesamt rund 67,9 Millionen Euro der Schuletat. Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 23,7 Millionen Euro.

Der Haushalt der Stiftung „Natur – Kultur – Struktur“ beläuft sich auf rund 3,3 Millionen Euro.
 
Die Etats der drei Bezirkskliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal mit den angegliederten Heimen sind im Bezirkshaushalt nicht aufgeführt. Sie bilden seit 2005 das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken. Dessen Wirtschaftsplan 2020 umfasst einen Umsatz von rund 210,0 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen von rund 43,7 Millionen Euro. 
 

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