Bezirk Mittelfranken

Die Finanzen des Bezirks Mittelfranken

Der Bezirk Mittelfranken hat keine eigenen Steuereinnahmen. Kreisfreie Städte und Landkreise tragen über die Bezirksumlage ungefähr 59 Prozent der Aufwendungen im Bezirkshaushalt 2019.

Die Bezirksumlage errechnet sich aus der Umlagekraft (Steuereinnahmen der Städte und Landkreise des Vorvorjahres plus 80 % der Schlüsselzuweisungen der Gemeinden des Vorjahres) multipliziert mit dem Hebesatz.

Die anderen 41 % der bezirklichen Einnahmen setzen sich aus staatlichen Zuschüssen, Einnahmen in Zusammenhang mit der Gewährung von Sozialhilfe und sonstigen Einnahmen zusammen.
 
2019 beträgt der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt des Bezirks rund 965,9 Millionen Euro (2018: 934,6 Millionen Euro; 2017: 884,1 Millionen Euro). Allein für die soziale Sicherung der Bürgerinnen und Bürger wendet der Bezirk Mittelfranken rund 837,4 Millionen Euro auf. Davon entfallen auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung 511,6 Millionen Euro, auf die Hilfe zur Pflege 128,4 Millionen Euro. Ein weiterer hoher Ausgabeposten ist mit insgesamt rund 63,0 Millionen Euro der Schuletat. Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 22,3 Millionen Euro.

Der Haushalt der Stiftung „Natur – Kultur – Struktur“ beläuft sich auf rund 4,0 Millionen Euro.
 
Die Etats der drei Bezirkskliniken in Ansbach, Erlangen und Engelthal mit den angegliederten Heimen sind im Bezirkshaushalt nicht aufgeführt. Sie bilden seit 2005 das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken. Dessen Wirtschaftsplan 2019 umfasst einen Umsatz von rund 202,1 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen von rund 45,8 Millionen Euro. 

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