ANSBACH – Wenn Kinder anderen Kindern einen Lichtblick schenken, dann ist es wieder soweit: Junge Sternsingerinnen brachten gemeinsam mit Diakon Daniel Hartmann den Segen "C+M+B - Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" zum Bezirksrathaus in Ansbach, wo sie von Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster herzlich willkommen geheißen wurden. Jedes Jahr ziehen rund 300.000 Kinder zwischen Weihnachten und Dreikönige am 6. Januar traditionell von Haus zu Haus, bringen einen Segenswunsch an Türen an, singen Sternsinger-Lieder, sagen Sprüche auf und sammeln Spenden.
Mit dieser solidarischen Aktion wird auf die Notlage von vielen Kindern in anderen Teilen der Welt aufmerksam gemacht. Ziel dahinter ist es auch, sich für Kinderrechte stark zu machen. Dieses Jahr wird unter anderem ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung von Kindern in Bangladesch gelegt unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Trotz vielen Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land immer noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – darunter ist auch Kinderarbeit unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Die Aktion gibt Kindern und deren Familien Hoffnung auf bessere Zukunftschancen.
