Bezirk Mittelfranken

Corona-Pandemie: Bezirk handelt

Sitzungen entfallen – Museumspächter werden entlastet

Ansbach – Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bleibt das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim bis nach den Osterferien geschlossen. Gleiches gilt für das Haus fränkischer Geschichte und das Klöppelmuseum auf Burg Abenberg, sowie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit seinen Häusern in Schwabach und Schnaittach, an diesen Museen ist der Bezirk Mittelfranken beteiligt. Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist auch das Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken in Stein, Ortsteil Unterweihersbuch. Dort sollte eigentlich noch bis zum 12. April die Ausstellung „Stehen (ge)lassen“, ein fotografisches Projekt von Ralf Hippelein, zu sehen sein.

In seiner gestrigen Besprechung hat sich der bezirkseigene Krisenstab unter Leitung von Manuela Eppe-Sturm, Direktorin der Bezirksverwaltung, weiter darauf verständigt, dass alle Sitzungen der Bezirksgremien bis Ende April ausfallen. Der für heute, 17. März, in Flachslanden vorgesehene Wirtschafts- und Umweltausschuss ist ebenso abgesagt wie der Sozialausschuss am Mittwoch, 18. März sowie der Bezirksausschuss am Dienstag, 24. März. Im April sind der Bezirkstag (Donnerstag, 2. April) und der Kulturausschuss (Dienstag, 21. April) gestrichen. Auch der Liegenschaftsausschuss am Dienstag, 21. April, entfällt. Zwingend notwendige Amtsgeschäfte sollen auf dem Weg der sogenannten Dringlichen Anordnung des Bezirkstagspräsidenten erfolgen. 

Wie von der Bayerischen Staatsregierung vorgegeben, sind alle Schulen des Bezirks Mittelfranken, dazu zählen die Maschinenbauschule Ansbach, die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf, die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl sowie die Bildungseinrichtungen in Nürnberg für junge Menschen mit Behinderungen, geschlossen.

Zum Schutz der Beschäftigten wird der Besucherverkehr im Bezirksrathaus an der Danziger Straße 5 auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich an die Verwaltung möglichst nur telefonisch beziehungsweise per E-Mail zu wenden. 

„Unser oberstes Ziel“, so die Direktorin der Bezirksverwaltung, Manuela Eppe-Sturm, „muss sein, den Betrieb der Verwaltung aufrechtzuerhalten.“ Besonders die Handlungsfähigkeit der Personal- und Sozialverwaltung müsse gesichert sein, weshalb man auch weitere Telearbeitsplätze einrichten werde. 

Ein wichtiges Signal geht auch an die Pächter der Gaststätten im Fränkischen Freilandmuseum, ihnen erlässt der Bezirk Mittelfranken bis Ende April die Pacht. 

Der Krisenstab des Bezirks Mittelfranken überprüft in regelmäßigen Abständen die Lage und trifft auf dieser Basis Entscheidungen mit dem Ziel, die Bezirksverwaltung handlungsfähig zu halten.

17.03.2020

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