ANSBACH – Am 6. März 2026 fand im Bezirksrathaus in Ansbach die erste von zwei Festveranstaltungen zu 50 Jahren Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken statt. In diesem Jahr würdigt der Bezirk besonders das langjährige Engagement für den Erhalt historischer Substanz. Bei der Veranstaltung wurden vorbildliche Sanierungen aus den Landkreisen Ansbach, Nürnberger Land, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen sowie den Städten Ansbach, Erlangen, Fürth und Schwabach gewürdigt. Die anwesenden Preisträgerinnen und Preisträger wurden für ihren wertvollen Beitrag zur Bewahrung und Erhaltung der regionalen Geschichte geehrt.
„Wer Denkmäler erhält, bewahrt und pflegt, gibt unserer Kulturregion eine Zukunft“, betonte Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster in seinem Grußwort und dankte dabei den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihr unermüdliches bürgerschaftliches Engagement.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 hat sich die Denkmalprämierung aus einer anfänglichen Initiative zu einem eigenständigen, kontinuierlichen Preisverfahren entwickelt. Jedes Jahr werden zahlreiche Maßnahmen aus ganz Mittelfranken einer fachkundigen Jury vorgeschlagen und in zwei Festakten prämiert. In diesem Jahr gingen insgesamt 55 Vorschläge ein, von denen 39 als besonders herausragend ausgezeichnet werden. Am 6. März erhielten 23 Preisträgerinnen und Preisträger ihre Urkunde in Ansbach. Die restlichen 16 werden am 21. März in Burgbernheim geehrt.
Im Jubiläumsjahr gibt es außerdem vier Sonderpreise, die jeweils mit 1.500 Euro dotiert sind und für außergewöhnliche Maßnahmen vergeben werden. Zwei dieser Sonderpreise wurden bereits in Ansbach verliehen. Neben dem jährlich zur Denkmalprämierung erscheinenden Bildband gibt es anlässlich des Jubiläums eine kompakte Infobroschüre. Diese kann kostenlos über die Webseite des Bezirks Mittelfranken heruntergeladen oder per E-Mail unter denkmalpraemierung(at)bezirk-mittelfranken.de angefordert werden.
Die Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken ist heute eine feste Institution und würdigt seit 50 Jahren beispielhaftes denkmalpflegerisches Engagement. Was 1975 mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr begann, ist zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um das kulturelle Erbe Mittelfrankens zu erhalten und zu fördern.
