Bezirk Mittelfranken

Inklusionspreis für Rother Inklusionsnetzwerk

Bezirk Mittelfranken würdigt seit vier Jahren inklusive Projekte

Ansbach – Das Rother Inklusionsnetzwerk (RHINK) erhält den diesjährigen Inklusionspreis des Bezirks Mittelfranken, dies beschloss der mittelfränkische Bezirkstag in seiner heutigen Sitzung in Triesdorf einstimmig. Die Jury unter Vorsitz von Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, wählte den Zusammenschluss von Privatpersonen, Selbsthilfegruppen und Institutionen aus dem Landkreis Roth unter 30 eingereichten Vorschlägen aus. Der Inklusionspreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgelobt, das Preisgeld beträgt 5000 Euro. 

Das ehrenamtlich arbeitende Netzwerk unter dem Vorsitzenden Dr. Paul Rösch setzt sich seit sechs Jahren für die Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Raum ein. Dafür wollen die knapp 70 Mitglieder das Bewusstsein für vorhandene Barrieren schärfen und so die Inklusion von Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen voranbringen. Viele der RHINK-Mitglieder sind Expertinnen und Experten in eigener Sache, da sie selbst ein Leben mit Behinderung führen. Das Inklusionsnetzwerk hat außerdem die Projektleitung über die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, kurz EUTB im Landkreis Roth, inne. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ arbeitet das RHINK daran, verschiedene Menschen mit und ohne Behinderung aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Verwaltung, Politik, Bildung, Kultur, Selbsthilfe oder Ge-sundheit zusammenzubringen. Angehörige und Interessierte erhalten kompetente Beratung rund um das Thema Teilhabe am öffentlichen Leben. Mit regelmäßigen Aktionen, beispielsweise am „Tag der Gleichstel-lung von Menschen mit Behinderung“, am 5. Mai, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung zum Thema Inklusion in Schulen und Bildungseinrichtungen oder mit Projekten wie der „WEGWEISER“ oder die Wanderausstellung „Ich bin m/eine Erfahrung“ will das RHINK wachrütteln. „Menschen mit Behinderungen und ihre Belange sollen von Prozessbeginn an auf ein gleichberechtigtes aktives Mitgestalten des politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens hin einbezogen werden“, ist das erstrebte Ziel wie im Bewerbungsbogen nachzulesen ist. Ganz nach dem Grundsatz: „Nicht über uns, sondern mit uns!“.

Hinweis an die Redaktion:
Wie die Verleihung des Inklusionspreises 2020 des Bezirks Mittelfranken wegen Corona stattfinden wird, darüber informieren wir Sie in einer separaten Pressemitteilung rechtzeitig vorher.

20.10.2020

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